Forschung
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BAYER und die EPAA

Die Bayer-Grundsätze zu Tierschutz und Tierversuchen unterstreichen unser Engagement für das Wohlbefinden der Versuchstiere unter Abwägung unserer Verantwortung für die Sicherheit unserer Produkte.

Bayer setzt sich für den Einsatz von Alternativmethoden zum Tierversuch ein, wo immer diese sinnvoll sind. Die Zahl der Tierversuche sollte so weit wie möglich verringert werden, ohne die Sicherheit unserer Produkte zu gefährden. Wenn sich Sicherheitsfragen zu unseren Produkten nicht mithilfe vorhandener Daten klären lassen, sind validierte und anerkannte alternative Prüfverfahren stets unsere erste Wahl. Tierversuche kommen erst in Betracht, nachdem alle anderen Möglichkeiten erwogen wurden. Um jedoch die Sicherheit unserer Produkte für die Kunden und die Umwelt wie auch für unsere Beschäftigten zu gewährleisten, können wir nicht vollständig auf Tierversuche verzichten. Im Bereich der chemischen Substanzen streben wir beispielsweise Ersatzmethoden an, um grundlegende Parameter zu bewerten, die für eine Vielzahl von Substanzen benötigt werden, zum Beispiel zur Bewertung der akuten oralen Toxizität. Doch solange es keine validierten und weltweit akzeptierten Prüfverfahren gibt, die die jeweiligen Endpunkte erfassen, sind wir auf Tiermodelle unter Einhaltung der bestehenden Vorschriften angewiesen. Versuche mit Tieren sind somit noch immer unverzichtbar. Das ist auch ein Grund dafür, warum wir die Forschung auf dem Gebiet der so genannten 3 R: Reduction, Refinement, Replacement (das heißt der Maßnahmen zur Verringerung, zur Verfeinerung und zum Ersatz von Tierversuchen) in all diesen Aspekten intensiv unterstützen. In den Fällen, in denen es noch nicht möglich ist, vollständig auf Tierversuche zu verzichten, wollen wir die Methoden weiterentwickeln oder die Anzahl der Versuchstiere durch eine Verbesserung der Prüfverfahren verringern.

Tierversuche stehen im Blickpunkt verschiedener Interessengruppen. Einerseits wird die Notwendigkeit von Tierversuchen von Tierschutzorganisationen immer wieder in Frage gestellt, was dazu geführt hat, dass der Einsatz von Versuchstieren auf immer geringere Akzeptanz in der Öffentlichkeit stößt. Andererseits sind Tierversuche häufig unverzichtbar, um die Wirkung und die Sicherheit unserer Produkte garantieren zu können. Rechtliche Vorschriften sowie wissenschaftliche Nachweise begründen eine klare Notwendigkeit bestimmter Tierversuche. Vor der Marktzulassung von Pflanzenschutz- und Arzneimitteln sind bestimmte Testprogramme durchzuführen, für die internationale Vorschriften gelten. Die REACH-Verordnung für chemische Stoffe hat die Notwendigkeit von Tierversuchen zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bestärkt und die Anzahl der Tiere, die für diesen Zweck eingesetzt werden, wird vermutlich sogar weiter steigen. Deshalb besteht dringender Bedarf, Tierversuche durch In-vitro- oder In-silico-Verfahren zu ersetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wissenschaftlich fundierte Methoden von Wissenschaftlern entwickelt und von den zuständigen Zulassungsbehörden genehmigt werden.
Bayer setzt sich seit Jahren intensiv für die Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden ein. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Zusammenarbeit im Rahmen des European Centre for the Validation of Alternative Methods (ECVAM), die neue Methoden validiert und in den europäischen Gesetzgebungsprozess einbringt. Bayer beteiligt sich zudem an der Arbeit der Stiftung zur Förderung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen (SET) und der European Consensus Platform for Alternatives to Animal Experimentation (ECOPA), der europäischen Dachorganisation nationaler „3-R“-Organisationen.
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Letzte Änderung: 23. Februar 2016

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