Das Adoptions-Programm

Nach ihrer Zeit bei Bayer beginnt für viele Versuchstiere ein neues Leben als Haustier. Unsere Partner sind eine Reihe von Organisationen, die ein neues Zuhause für sie finden.

Fast alle ins Adoptions-Programm aufgenommenen Tiere sind Hunde oder Katzen, die Bayer kostenfrei an unsere Partnerorganisationen weitergibt. Zuvor sind sie gründlich untersucht und von Tierärzten geimpft worden.

Organisationen wie die Laborbeaglehilfe, die Initiative Hilfe für Labortiere e. V. oder das Kölner Modell arbeiten mit uns zusammen, um ehemalige Versuchstiere an Privatleute zu vermitteln.

Mithilfe dieser Organisationen sind inzwischen über 4.000 Tiere vermittelt worden. „Die Nachfrage ist so gestiegen, dass wir Wartelisten einführen mussten“, erläutert Magda Ditges, die Leiterin des Tierheims Wermelskirchen. Alle Partner unseres Adoptions-Programms achten darauf, dass die Tiere nur in die Hände erfahrener Tierhalter gegeben werden, bieten den Besitzern des neu vermittelten Haustiers ihre Unterstützung an und organisieren regelmäßige Treffen.

Unterscheiden sich frühere Labortiere von anderen Haustieren? „Ich hatte tatsächlich erwartet, dass es mit einem Tier aus einem Versuchslabor ein paar Probleme geben könnte“, gesteht Sabine Richter, die mit ihrer Familie eine Beagledame namens Vita aus dem Tierheim Wermelskirchen aufgenommen hat, „aber Vita war eine schöne Überraschung.“ Schon nach kurzer Zeit war sie stubenrein und nett zu anderen Hunden wie zu Menschen.

Eine von Bayer finanzierte Studie über die Adoption von Versuchstieren, die von einem unabhängigen Tierarzt geleitet wurde, ergab, dass 91,7% aller Besitzer früherer Laborhunde sich aufgrund ihrer Erfahrungen erneut für einen Laborhund entscheiden würden. Das beweist nicht nur, wie rundum zufrieden die neuen Besitzer sind, sondern bestätigt die guten Haltungsbedingungen während der Versuchsphase und auch den Erfolg des Adoptionsprogramms.