Fakten und Zahlen

In den letzten Jahren ist die Anzahl der in unseren Studien eingesetzten Tiere signifikant zurückgegangen. Mehr als 90 Prozent der Tierversuchsreihen, die wir durchführen, sind gesetzlich vorgeschrieben. Auch wenn Versuche nicht aufgrund einer Vorschrift, sondern aus wissenschaftlichen Gründen durchgeführt werden, stellen wir sicher, dass alle unsere Studien unter ethischen wie wissenschaftlichen Gesichtspunkten gerechtfertigt sind.

Wie viele Tiere werden in der Forschung eingesetzt?

Obwohl bis heute nur wenige Alternativen zur Forschung an Tieren von den Regierungsbehörden überprüft und zugelassen worden sind, haben wir in den letzten Jahren die Anzahl der Versuchstiere bedeutend verringert. Im Jahr 2016 haben unsere Wissenschaftler weltweit 125.585 Tiere bei ihren Forschungen eingesetzt. Das ist eine bedeutende Verringerung im Vergleich zu 133.666 Tieren 2015.

Welche Tiere werden eingesetzt?

92 Prozent aller Versuchstiere bei Bayer sind Mäuse und Ratten. Dazu kommen 3,8 Prozent andere Nagerspezies, so dass insgesamt mehr als 95 Prozent der eingesetzten Versuchstiere Nager sind. Fische machen 2,1 Prozent und Vögel 0,2 Prozent aus. Nur 1,5 Prozent aller unserer Versuchstiere sind nicht-humane Primaten (NHP) sowie Katzen und Hunde. Die verbleibenden 0,5 Prozent entfallen auf Nutztiere.

Versuchstiere nach Arten in Prozent

Versuchstiere nach Arten in Prozent

Mäuse und Ratten sind die am häufigsten eingesetzten Tiere, weil ihr Körper in vielerlei Hinsicht dem des Menschen ähnelt. In der Regel lassen sie verlässliche Rückschlüsse darüber zu, wie sich ein neuer Wirkstoff im menschlichen Körper verhalten wird.

Andere Tierarten werden nur eingesetzt, wenn davon ausgegangen werden muss, dass Studien an Mäusen oder Ratten keine aussagekräftige Ergebnisse liefern werden, oder wenn andere wissenschaftliche oder regulatorische Gründe dafür vorliegen. So schreiben die Behörden bei Studien zur toxischen Wirkung eines neuentwickelten Medikaments in der Regel – zusätzlich zu Versuchen an Nagern – Tests an Arten vor, die nicht zur Ordnung der Nagetiere gehören (etwa an Hunden, Schweinen oder Primaten). Dabei ist es das Ziel der Behörden, sicherzustellen, dass so viele Wirkungen des Medikaments wie möglich erkannt werden, ehe das Produkt zum ersten Mal bei Menschen angewendet wird.